Feuerwehren im Lahn-Dill-Kreis retten Menschenleben

Zahl der Notfalleinsätze erneut deutlich gestiegen

Der Erste Kreisbeigeordnete Heinz Schreiber stellt den Jahresbericht 2016 der Abteilung Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz des Lahn-Dill-Kreises vor. Das in dem Bericht enthaltene Zahlenmaterial dokumentiert die in den Freiwilligen Feuerwehren sowie im Rettungsdienst im Kreisgebiet erbrachten Leistungen und beschreibt gleichzeitig das Arbeitsaufkommen der Fachabteilung. Die Bilanz kann sich sehen lassen:

Aktive und Nachwuchs
In den 135 Freiwilligen Feuerwehren im Kreisgebiet sind 3.546 Frauen und Männer aktiv. Dies sind im Vergleich zum Vorjahr 111 Personen mehr. Ein Rückgang der Mitgliederzahlen um 16 Personen auf nunmehr 1.343 Jungen und Mädchen ist in den 123 Jugendfeuerwehren festzustellen.

Feuerwehreinsätze
Die Freiwilligen Feuerwehren mussten im Kreisgebiet zu 559 Bränden und 838 Fällen technischer Hilfeleistung verschiedenster Art ausrücken. Hierbei konnten 9 Personen bei Brandeinsätzen und 21 Personen bei technischen Hilfeleistungen gerettet werden.

Schulungen
Im Rahmen der Ausbildung der Feuerwehrkräfte auf Kreisebene wurden 1.019 Frauen und Männer in 47 Lehrgängen und Seminaren geschult. Hierbei wurden insgesamt 29.003 Teilnehmerstunden abgeleistet.

Notfalleinsätze
Von den Mitarbeitenden der Zentralen Leitstelle waren neben den Feuerwehreinsätzen 41.767 Rettungsdiensteinsätze, vom Krankentransport bis zum Notfalleinsatz mit Notarzt, zu bearbeiten. Bemerkenswert ist, dass die Zahl der Notfalleinsätze erneut um 2.604 auf 29.642 angestiegen ist und damit einen neuen Höchststand erreicht hat.

Übungen
Feuerwehr- und Katastrophenschutzeinheiten mussten sich in zwei Katastrophenschutzübungen (Dillenburger Schloßbergtunnel und Grube Fortuna – der Lahn-Dill-Kreis berichtete) anstrengenden Übungsszenarien mit realistischer Schadensdarstellung stellen. Immer wieder eine echte Herausforderung für die Beteiligten.

Die Daten des Jahresberichtes 2016 sind nach Ansicht des Ersten Kreisbeigeordneten Heinz Schreiber ein Beleg dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger des Lahn-Dill-Kreises bei Feuer, Unfall oder Notfall unter der Telefonnummer „112“ jederzeit schnelle und qualifizierte Hilfe erhalten.

Pressestelle
Lahn-Dill-Kreis

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