Feuerwehren im Lahn-Dill-Kreis retten 2015 bei technischen Hilfeleistungen 90 Personen

– Zahl der Notfalleinsätze erneut deutlich gestiegen –

Heinz Schreiber, Erster Kreisbeigeordneter und zuständiger Dezernent, stellt den Jahresbericht 2015 der Abteilung Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz des Lahn-Dill-Kreises der Öffentlichkeit vor. Das in dem Bericht enthaltene Zahlenmaterial dokumentiert die in den Freiwilligen Feuerwehren sowie im Rettungsdienst im Kreisgebiet erbrachten Leistungen und beschreibt gleichzeitig das Arbeitsaufkommen der Fachabteilung.

In den 139 Freiwilligen Feuerwehren im Kreisgebiet sind 3.435 Frauen und Männer aktiv. Dies sind 28 weniger wie im Vorjahr. Ein Rückgang der Mitgliederzahlen um 66 Personen auf nunmehr 1.359 Jungen und Mädchen ist auch in den 123 Jugendfeuerwehren festzustellen. Hein Schreiber ist besorgt, dass der schleichende Rückgang der Zahl der Einsatzkräfte mittelfristig die Einsatzbereitschaft der Wehren gefährdet. Innovative Konzepte zur Gewinnung neuer Mitglieder in Einsatzabteilungen und Jugendfeuerwehren sind somit gefordert.

Trotz wenig aufsehenerregender Einsätze mussten die 139 Freiwilligen Feuerwehren im Kreisgebiet zu 539 Bränden und 861 Fällen technischer Hilfeleistung verschiedenster Art ausrücken. Hierbei konnten 1 Person bei Brandeinsätzen und 90 Personen bei technischen Hilfeleistungen gerettet werden.

Im Rahmen der Ausbildung der Feuerwehrkräfte auf Kreisebene wurden 1.868 Frauen und Männer in 72 Lehrgängen und Seminaren geschult. Hierbei wurden insgesamt 32.125 Teilnehmerstunden abgeleistet.

Von den Bediensteten der Zentralen Leitstelle waren neben den Feuerwehreinsätzen 39.073 Rettungsdiensteinsätze – vom Krankentransport bis zum Notfalleinsatz mit Notarzt – zu bearbeiten. Bemerkenswert ist, dass die Zahl der Notfalleinsätze um 2.697 auf 27.038 angestiegen ist und damit einen neuen Höchststand erreicht hat.

Die Unterbringung ausländischer Flüchtlinge in Notunterkünften stellte die untere Katastrophenschutzbehörde und die Helferinnen und Helfer der Katastrophenschutzeinheiten im Herbst 2015 vor eine besondere Herausforderung. Durch das Zusammenwirken aller Beteiligten konnte eine Obdachlosigkeit der Menschen in Not verhindert werden.

Die Daten des Jahresberichtes 2015 sind nach Ansicht des Ersten Kreisbeigeordneten Heinz Schreiber erneut Indiz dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger des Lahn-Dill-Kreises bei Feuer, Unfall oder Notfall unter der Telefonnummer „112“ jederzeit schnelle und qualifizierte Hilfe erhalten.

Ansprechpartner beim Lahn-Dill-Kreis für Fragen zum Thema: Rupert Heege, Tel. 06441 407-2800, E-Mail: rupert.heege@lahn-dill-kreis.de.

Pressestelle
Lahn-Dill Kreis

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